Datum: Freitag 17.09.2021
Ort: Alte Feuerwache Köln  

Block 1 - Session 3
Zeit: 16.30h - 18.00h  

Musikfilme (Türkisch mit Englischen Untertiteln)
anschliessend Talk (in Deutsch)

Details | 0They Are Our Color Now  

In diese Session werden vier Dokumentar-Kurzfilme über Musiker gezeigt, die als Flüchtlinge und Migranten nach Istanbul kamen. Der erste Teil erzählt die Geschichte des syrischen jungen Musikers OMAR. Im zweiten Teil lernen wir den algerischen Musiker WASSIM kennen, der kam nach Istanbul, weil er keine Gelegenheit fand, seine Kunst in seinem eigenen Land zu entwickeln. Der syrische Oud-Spieler ALAA wird im dritten Teil portraitiert. Im vierten Teil steht der afrikanische Musiker ENZO im Mittelpunkt, dessen Lebensgeschichte sich vom Kongo bis in einem Vorort von Istanbul zieht.      

Ein Filmprojekt des preisgekrönten türkischen Filmemachers, Journalisten und Filmproduzenten Serkan Acar.

Der Filmemacher, Regisseur und Produzent F. Serkan Acar wurde in Artvin geboren, einer kleinen Stadt am Schwarzen Meer nahe der georgischen Grenze. Nach seinem Schulabschluss studierte er Psychologie an der Universität İstanbul. Gleichzeitig schrieb er Filmkritiken und Interviews für Kinomagazine und begann 1998 bei Kino- und Fernsehproduktionen als Regieassistent und Produktionshelfer mitzuarbeiten. 2003 drehte er seinen ersten Dokumentarfilm „Brot“, der von einem Streik der Postarbeiter erzählt. Der Film wurde in vielen europäischen Ländern gezeigt. Im Jahr 2007 produzierte er den Autorenfilm 'Sonabahr - Herbst' des Regisseurs Özcan Alper, der in der Türkei und der ganzen Welt viele Auszeichnungen erhielt. Sein Spielfilmdebut gab er mit 'Love and Revolution'. Der Film wurde beim Adana Film Festival und beim Internationalen Ankara Film Festival ausgezeichnet sowie auf den internationalen Filmfestivals Karlovy Vary, International Indian Film Festival-Goa gezeigt.
Seit 2014 ist F. Serkan Acar im Vorstand des Verbandes türkischer Filmregisseur*innen. 2016 wurde er in das Atelier du Cinema Européen (ACE) in Amsterdam gewählt und ist seit 2019 Mitglied der Europäischen Film Akademie EFA.    

Details | Nihat Imam by ArtistNihat Iman wurde 1999 in  Duisburg geboren und erhielt seit seinem 8. Lebensjahr Unterricht auf der türkischen Langhalslaute Baglama von seinem Vater, der selbst passionierter Baglama Spieler ist. Er meldet den talentierten Schüler schon bald an der Musik- und Kunstschule Duisburg an, wo er von dem bekannten Baglama-Lehrer Yusuf Caner unterrichtet wurde. Dieser fördert Nihat Imam's leidenschaftliches Spiel und ebnet ihm den Weg, um Workshops bei anderen Baglama-Virtuosen wie Kemal Dinc zu besuchen. So erweitert er sein musikalisches und technisches Können. 2015 erhält Nihat Iman beim Bundeswettbewerb 'Jugend Musiziert' in Hamburg den ersten Preis. 2021 absolvierte er seinen Bachelor an der PopAkademie Mannheim im Fachbereich Weltmusik. Aktuell setzt er seine Ausbildung für den Master of Arts im Studiengang Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort. 
Ende 2020 gründet er zusammen mit Kulturpraktiker*innen und Aktivist*innen die ArtAkademie e.V. mit Sitz in Köln und ist seitdem der Vorstandsvorsitzende des Vereins.      

Die ArtAkademie ist das Resultat künstlerischer und kultureller Arbeit, die seit Jahrzehnten und mittlerweile von in 4. Generation in Deutschland lebender Menschen mit Einwanderungsgeschichte und -erfahrung geleistet wird. 2018 wurde ein grosses Kulturprojekt mit und für diese Community der entscheidende Implus zur Gründung der ArtAkademie. Die Gründungsaktivist*innen setzen sich in diesem Gemeinschaftsprojekt von freien Kulturschaffenden und der Community auf künstlerische Weise mit sozialen Sinnfragen der Identität und Geschichte auseinander. Seit dem arbeiten professionelle Kulturschaffende und engagierte Laien zusammen, um zahlreiche diversitätsorientierte Kooperationsprojekte zu realisieren. Kreativität, Komposition, Pädagogik und Philosophie bilden sowohl die Themenschwerpunkte wie auch die multiperspektivische Praxis der ArtAkademie, um eine Rassimus- und diskriminierungskritische Kunst- und Kulturlandschaft der Zukunft zu gestalten.   


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