Details | 0Informationsportal für international mobile Künstler

Mobilität ist ein zentraler Aspekt künstlerischer Praxis. Konzerte und Projekte von und mit Bands aus allen Ländern Europas, aus Afrika, Asien, den Amerikas und dem Pazifik zeichnen die Festival globaler Musik in Deutschland und Europa aus. Künstler, Manager, Festivalmacher finden sich nicht nur einem wachsenden 'Dschungel’ an Finanzierungsfragen gegenüber, sondern auch immer komplexeren administrativen Fragen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU-Grenzen.

Ob es sich um Visa, Ausländersteuer, Auslandskrankenversicherung oder Möglichkeiten einer Reisekostenförderung handelt: Das Informationsportal www.touring-artists.info bietet einen fundierten Einblick in die Themen Steuern, Zoll, Sozialversicherung, Urheberrecht, Versicherungen und Visa/Aufenthalt. Eine Datenbank mit Förderprogrammen für internationale Projekte sowie Checklisten und Musterdokumente etc. ergänzen das Informationsangebot.

Ein Projekt der IGBK und des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Zentrum Deutschland, initiiert vom und gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien    

Infoportal Touring Artists
Download Newsletter Touring Artists 7-2017: 3 Fragen an Birgit Ellinghaus

Details | 0Das französische 'Comité Visas Artistes'  wurde vom Dachverband der Musikszene globaler Musik in Frankreich, 'Zone Franche' 2009 initiiert, um auf die wachsenden Schwierigkeiten bei der Visaerteilung zu reagieren, denen sich die international arbeitenden Organisationen und Künstlern gegenüber fanden.
Ziel ist es die professionell arbeitenden Produzenten, Labels, Veranstalter, Künstler und Kuratoren (Festivals, Konzertsäle, Behörden ... ) zu unterstützen, wenn sie Schwierigkeiten bei der Beantragung von Visa haben. Das Komitee arbeitet an praktischen Lösungen für die gesamte Musikszene.
Es wird regelmäßig konsultiert und für seine Kompetenz und seinen beispielhaften Charakter europaweit als informelle Plattform erkannt.

Infoportal Zone Franche - Comité Visas Artistes
Video Aufruf Zone Franche - #AuxSons - Für kulturelle Vielfalt in Musik und Politik

Die Gemeinwohl orientierte Amerikanische Organisation Tamizdat wurde vom der US Stiftung National Endowment for the Arts beauftragt eine Studie zu Künstlermobilität zu erstellen. Die eingehende Analyse von Tausenden von Fällen von Visumverweigerungen, Verzögerungen, Ärger und unerwarteten Kosten von Künstlern, die sich um US Visa für Konzerte und künstlerische Aktivitäten bemüht hatten, ergab eine überraschende Schlussfolgerung: Die meisten der aufgetretenen Probleme waren nicht das Ergebnis eines schlechten Gesetzes, sondern vielmehr das Ergebnis der unnötig bürokratischen Anwendung oder der falschen Anwendung des bestehenden Gesetzes, die die Visaverfahren ist kostspielig und ineffizient machten und auch unnötige Mittel der U.S. Citizenship And Immigration Services (CIS) und des Department of State (DOS) verschwendeten. Dies führt immer wieder zu Problemen bei  amerikanischen Kulturinstitutionen und Agenturen der Kreativwrtschaft, die ernsthafte Hindernisse für den internationalen Kulturaustausch aufwerfen. Viele dieser Probleme könnten minimiert oder beseitigt werden - ohne negative Auswirkungen auf die US-Sicherheit oder die Arbeitsmarktinteressen - durch geringfügige Änderungen der Vorschriften, die die Verfahren leiten. Tamizdat hat ein 'Weissbuch zu US Visa für Künstler' erstellt, das drei Ziele hat:

  • Identifikation der wichtigsten Probleme des derzeitigen Visa-Verfahrens
  • Suche nach praktikablen Lösungen, die die Politikgestaltung bei CIS und DOS leiten
  • Rat und Hilfe internationalen Künstlergemeinschaft zur Verbesserung der Mobilität

Homepage Tamizdat
     

Details | Workshop Wien 6. Juni 2014Workshop: Praxisansätze der Visaerleichterung für Kulturschaffende
(6. Juni 2014)

Auf Initiative der ARGE kulturelle Vielfalt lud die Österreichische UNESCO-Kommission in Kooperation mit IG BILDENDE KUNST und VIDC (Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation) zu einem Workshop über die Visapraxis in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Im Mittelpunkt stand der Austausch über Ansätze und Strategien der Zivilgesellschaft und Verwaltung zur Erleichterung der Einreichung und Abwicklung von Visaanträgen von Kunst- und Kulturschaffenden aus EU-Drittstaaten.

Birgit Ellinghaus hielt einen Vortrag über Visa-Praxis:
'Die Kunst über Grenzen zu gehen: Schengen und Europa.'
Vortrag Visa-Praxis als pdf

Details | Euro WorldBookEuroWorldBook - Road Book to World Music

alba Kultur hat in Partnerschaft mit dem französischen Musikinformationszentrum IRMA und dessen Abteilung CIMT (Centre d’information des musiques traditionelles et du monde) das europäische Nachschlagewerk für traditionelle und globale Musik 'EuroWorldBook“ erstellt, dass im Oktober 2010 erschienen ist. Es thematisiert die Situation der traditionellen und globalen Musik in Europa mit redaktionellen Artikeln in Französisch, Deutsch und Englisch und enthält eine ausführliche Sammlung von mehr als 5.000 ausgewählten Kontaktdaten aus Deutschland, Frankreich und 25 anderen europäischen Ländern. Erstmalig wird im EuroWorldBook die deutsche professionelle Szene globaler Musik umfangreich und systematisch abgebildet.
Das Buch wurde im Gespräch mit dem Herausgeber vorgestellt.




Weiterführende Links:
IRMA
- Centre d'information et de ressources pour les musiques actuelles
MIZ
- Musikinformationszentrum des Deutschen Musikrates

 


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