Datum: 14.09.2021 
Ort: Alte Feuerwache Köln
Zeit: 19.00h - 21.30h
anschliessend offene Session

Anmeldung zur Workshop-Teilnahme Krätzjer und kölsche Lieder

Details | GerrySchängRudi_by_Jan KrauthäuserMitsingkonzerte - kölsch, bündisch, international: der „Singende Holunder“ feiert seit gut 13 Jahren eine besonders weltoffene Variante der Rheinische-Kneipenkultur. Neben türkischen, irischen oder diversesten thematischen Konzerten gibt es auch Kölsche Liederabende der originelleren Art. Dazu gehört natürlich die uralte Tradition des Krätzjer. Der Krätzjer Gesang zählt zu den ältesten Liedvortragsformen im Rheinland, die wahrscheinlich auf der mittelalterlichen Troubadour-Kultur basiert oder auch auf dem archaischen Bedürfnis Kritik und Spott zu kultivieren. Er ist äußerst sparsam instrumentiert und wird langsam dargeboten. Die Pausen sind bewusst gesetzt. Die dargebotenen Alltagsschwänke sind meist Geschichten mit Biss und Hintersinn, gelegentlich auch nachdenklich. Heute wird das Genre offener definiert als „Kölsche Lieder traditioneller, überwiegend humorvoller Art“.       Ein Workshop zum Mitsingen und freien Musizieren. An die Teilnehmer*innen dieser interaktiven Begegnung wird natürlich ein Mitsingheft verteilt.  

Details | del-Encke-Schäng by Jan KrauthäuserSchängs Schmölzje nennt sich ein Klüngel um den Kontrabassisten Johannes Esser (Kontrabass, Gesang), Urkölscher, aufgewachsen in der Südstadt, mit Sinfonieorchester und Balkan-Gypsy-Hintergründen, Mitglied des Gürzenich Orchesters, der seine Liebe für alte kölsche Tön mit hoher musikalischer Potenz zu verbinden weiß. Mit dazu gehören:   Rudi Rumstajn (Gitarre, Gesang), Ex-Jugo-Sinto, Jugendboxtrainer, Initiator des Rheinischen Zigeunerfestivals und Gerhard Dierig (Bratsche, Gesang), Mitglied des Gürzenich Orchesters und diverser Kammerensembles.      

Die Moderation des Workshops und des Konzertes übernimmt Jan Krauthäuser, Initiator des Humba e.V., der seit über 25 Jahren für frischen Wind in der rheinischen Musik- und Brauchtumsszene sorgt, indem er Künstler und Laien der unterschiedlichsten Communities zusammenbringt. Ursprünglich um der Karnevalsmusik neue Impulse zu geben, kümmert er sich mittlerweile das ganze Jahr über für eine Weiterentwicklung der regionalen Heimatkultur. Als Initiator von unkonventionellen Festivals und Musikreihen, wie Edelweißpiratenfestival, Schrebergartentour, Rheinisches Zigeunerfestival, Zigeunerwagen-Tour oder den wöchentlichen Singenden Holunder wurde der Verein im Jahr 2020 für sein Engagement mit dem renommierten Ruth-Preis des internationalen Rudolstadt-Festivals gewürdigt.      


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