Details | 0Der in Indien geborene Hindol Deb Sardar bekam bereits ab dem Alter von fünf Jahren Sitar Unterricht von seinem Vater Sri Panchanan Sardar und erhielt seine weitere Ausbildung von Lehrern wie Pandit Santosh Bannerji und Pandit Deepak Chowdhury. Als talentierter Sitar-Spieler und Komponist der jüngeren Generation findet er Anerkennung für sein Spiel, das sich durch eine Kombination aus technischer Finesse und einem tiefen Gefühl der Reife auszeichnet.

Von der Carnegie Hall erhielt er 2012 eine Einladung, um in einem Musikaustauschprogramm mit den dortigen Alumni-Musikern zusammenzuarbeiten. Danach folgte auf Einladung des französischen Kulturministeriums eine Residenz bei den Récollets International in Paris, auf Einladung des schwedischen Rikskonzerten die Teilnahme am Ethno Programm und auf Einladung des Goethe Institut eine Residenz in Deutschland, um an seinen Eigenkompositionen zu arbeiten. 2017 machte er an der Hochschule für Musik in Köln seinen Master in Jazz Improvisation.

Verwurzelt in der indischen Klassik beschäftigt er sich mit der Entwicklung und Erforschung neuer stilistischer Kombinationen indische Musik mit anderen Musikgenres, wie mit zeitgenössischer westlicher Klassik, Jazz, Flamenco, nordischem Folk oder Balkanmusik. Sein Interesse gilt besonders der Komposition für westliche Instrumente.

Hindol Deb tritt als Solist in vielen Ländern der Welt auf, initiiert Cross-Over Projekte mit Musikerkolleg*innen in den Bereichen Jazz und neuer Musik, u. a. mit Sebastian Gramss, Mattias & Nina Perez, Marcus Stockhausen und schreibt Musik für Tanz- und Performanceprojekte, u. a. arbeitete er 2019 zusammen mit Marina Abramovic an ihrem Projekt „Anders Hören“ in der Alten Oper Frankfurt.   Als engagierter Lehrer gibt er Sitar-Unterricht und leitet Workshops für klassische indische Musik, Interpretation indischer Musik im westlichen Musikkontext und Improvisation. Er arbeitet als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, der Rheinischen Musikschule Köln, der Popakademie Mannheim, in Arvika, Karlstad und an der Universität Lund in Schweden.

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