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Veranstaltungsart: Konzert/Veranstaltung

Eventeintrag OK Sa. 29. Juni 2019, 15:30 | Konzert/Veranstaltung

Titel: Maryam Akhondy & Banu (Iran/ Deutschland)
Programm: Weltliche Lieder persischer Frauen
  
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Maryam Akhondy & Banu (Iran/ Deutschland)
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Maryam Akhondy & Banu (Iran/ Deutschland)

Die Geschichte der iranischen Musik gehört zu der mehr als zweitausend Jahre alten Zivilisation eines grossen Landes mit verschiedenen Völkern und einer wechselvollen Vergangenheit. Diese Musik erzählt uns von den Kämpfen, den zerschlagenen Revolutionen, von der Liebe und den damit verbundenen Schmerzen und Freuden.
Maryam Akhondy gehört zur jüngeren Generation der Virtuosinnen des klassischen persischen Gesangs. Sie ist eine der wenigen Sänger/innen, die die 7. Stufe des klassischen Gesangs erreicht haben. Somit kann man sagen, dass sie eine der besten iranischen Sängerinnen ist.
1957 in Teheran geboren, wurde sie Anfang der siebziger Jahre von dem berühmten Schauspieler Ostad Esmail Mehrtasch entdeckt und studierte in der Folgezeit an der Akademie der schönen Künste in Teheran, wo sie von so bedeutenden Lehrern wie Ostad Abdollah Dawami und Ostad Nasrollah Nasehpur unterrichtet wurde.
1986 kam Maryam Akhondy nach Deutschland, wo sie mit verschiedenen iranischen Musikgruppen gearbeitet hat.
In Ländern wie dem Iran ist der Auftritt von Künstlerinnen mit grössten Schwierigkeiten verbunden. Die religiöse Repression hat jahrhundertelang selbst Männern das Musikmachen verboten. Nur bei religösen Singspielen, Tazieh genannt, war das später möglich. Den Gesang der Frauen zu hören, war den Männern untersagt. Gesungen wurde deshalb nur in privater Sphäre, wenn Frauen allein oder unter sich waren: am Kindbett, bei der Haus- und Feldarbeit, am Teppichrahmen oder bei reinen Frauenfesten.
Maryam Akhondy, sonst eine anerkannte Interpretin rein klassischer persischer Kunstmusik, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die alten Lieder wieder zum Leben zu erwecken.
Zusammen mit ihrem Chor Banu - musikbegeisterte Exil- Iranerinnen, die heute in Deutschland leben - möchte sie den persischen Frauen eine Stimme geben, die auf den Bühnen der Konzertsäle und Musikfestivals bisher nicht mit ihren Liedern präsent waren. Mit Melodien und Texten, in denen Frauen wieder selbst vom Leben erzählen - von harter Arbeit aber auch fröhlichen Festen, von grosser Trauer aber auch bedingungsloser Liebe.
BANU (das persische Wort für Frau) ist, trotz aller farbenfroher Gewänder, keine pittoreske Folkloregruppe. Die Sängerinnen verstehen sich vielmehr als musikalische Erforscherinnen der verschiedenen Regionen und Ethnien des Iran - mit besonders neugierigen Blick auf die Gesangskultur der Frauen.

Der Chor besteht aus 7 Sängerinnen.


externe Webseite www.maryamakhondy.com/




Kultur- und Kommunikationszentrum Sieker
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Anschrift:
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Event angelegt am [2019-03-25 17:00:11] durch Profil Autor, zuletzt geändert [2019-03-25 17:00:53] durch Profil letzter Editor



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